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„Manchen Räumen wohnt ganz klar eine Energie inne“

In einem der Info- Videos zu der Initiative von Converse Rubber Tracks, mit der Nachwuchsmusiker die Chance bekommen, in einem von zwölf berühmten Studios weltweit aufzunehmen, spricht der „Godfather of Punk“ Iggy Pop über die Berliner Hansa Studios.

Als David Bowie mit Iggy im Schlepptau nach West-Berlin kam, um sich abseits ihres exzessiven Lebensstils in Amerika wieder auf ihre Musik zu konzentrieren, lagen die Hansa Studios noch im Schatten der Mauer. Doch die beiden machten die altehrwürdigen Studios weltberühmt: Hier entstand nicht nur Bowies gefeierte Berlin-Trilogie, auch Iggy Pops Album »Lust for Life« wurde in den Hansa Studios aufgenommen.

»Es ist wirklich wichtig, ein Studio zu finden, in dem du Beziehungen zu den Leuten aufbauen kannst, ein Zuhause findest und dir selbst das Gefühl gibst – wow, ich zieh das durch« – so reflektiert Iggy seine Zeit in den Hansa Studios. West- Berlin und die Hansa Studios wurden Pop und Bowie tatsächlich ein Zuhause: Die beiden lebten in der Hauptstraße in Berlin-Schöneberg, wo sie nachts das schwule Cafe „Anderes Ufer“ unsicher machten. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Fahrrad zurück ins Studio. Ihr wilder Lebensstil zog auch in den Hansa Studios ein: Legendär wurde die Geschichte von Bowie, der angeblich in Begleitung von drei jungen Frauen ins Studio kam und Iggy anbot: „Such dir eine aus – ich nehm die anderen zwei.“

Die einzigartige Athmosphäre, die Iggy Pop an den Hansa Studios so schätzt, kann mit Hilfe des Converse Rubber Tracks-Projekts selbst erfahren werden: Wenn ihr bis zum 24. Juni eure Künstlerbiografie schriftlich oder als Video hier einreicht, könnt ihr eine von professionellen Produzenten und Tontechnikern betreute zehntägige Aufnahmesession gewinnen. Neben den Hansa Studios stehen außerdem das Stankonia Studio in Atlanta, das Abbey Road Studio in London, Sunset Sound in Los Angeles, Avast Recording Co. in Seattle, die Greenhouse Studios in Rekjavik, die Tuff Gong Studios auf Jamaica, Studio 301 in Sidney, das Toca Do Bandido in Rio, The Warehouse Studio in Vancouver and Converses eigene Rubber Tracks Studios in Brooklyn und Boston zur Auswahl.

Hier findet ihr mehr Infos zu dem Projekt.

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Felix Stephan, DIE WELT






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