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Messer – Es Gibt Etwas

SONGTEXT:

Ich hörte mal von einem
Der anders war als ich
Und bekam es mit der Angst zu tun
Denn das bist du nicht
Sagte ich zu mir
Und empfand als lächerlich
Und empfand als lächerlich
Was ich eigentlich längst wusste
Und ich nahm mich an die Hand
Und ich wurde mich nicht los
Sagte „Bitte nur, verlass mich nicht“
Versetzte dir den Stoß
Und am Ende dieser Worte
Werde ich damit sterben müssen
Dass ich der bin der ich bin
Und ich werde es bleiben wissen
Denn es gibt etwas in mir
Das brauchst du gar nicht wissen
Und du wirst es nie erfahren
Wirst es nie erfahren müssen 

 

 

KOMMENTARE:

Jan Drees:

Das ist besser als nichts. Der Sänger wird zum Hörenden und erschrickt über das, was er zu hören bekommt. Nur von wem? Denn es geht um einen, »der anders war als ich«. Ein Eifersuchtsanfall? Zurückgeworfen auf sich selbst, nimmt sich da jemand an die Hand und hofft, sich nicht selbst zu verlieren: »Und am Ende dieser Worte/Werde ich damit sterben müssen/Dass ich der bin der ich bin/Und ich werde es bleiben wissen.« Eine Furcht vorm griechischen Gnothi seauton?, zurückgeworfen auf sich selbst, in einem letzten Akt der Autonimie dann dieser Trotz: »Denn es gibt etwas in mir/Das brauchst du gar nicht wissen/Und du wirst es nie erfahren/Wirst es nie erfahren müssen.«

Pola Lia Schulten:

Die Flecken, die Abgründe ohne Namen in jedem.

 

 

Video via spex

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